Montag, 23. März 2015

Die vegane Antwort auf Nutella - leckere Schokocreme!

Hej!

Vor ein paar Tagen habe ich mich an vegane Schokocreme aus dem Buch "Vegan to go" von Attila Hildmann gewagt. Und kann meine Begeisterung gar nicht genug betonen! :) Geschmacklich ein echter Knaller - Nutella? Was ist schon Nutella?? - und in der Zubereitung wirklich kinderleicht!
Eine echte Alternative sowohl zum nicht-veganen Original als auch zu gekauften veganen Produkten. Die Zutatenliste ist wunderbar überschaubar - so macht das Genießen anschließend gleich noch mehr Spaß. 
Ein Muss für gemütliche Sonntags-Frühstücke, als süße Kleinigkeit zwischendurch oder als leckeres Geschenk. Das schmeckt garantiert auch Nicht-Veganern! :)






Für ca. 500 ml:

70 g     Zartbitterschokolade
200 g  Haselnussmus 
200 g  Biomargarine (z.B. Alsan)
90 g     Puderzucker
1 Prise Meersalz bei Bedarf


1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. 

2. Das Haselnussmus mit Margarine, Puderzucker und Salz cremig rühren. Dann die geschmolzene Schokolade dazugeben und alles nochmal gut verrühren.

3. Die Masse in ein Glas (oder mehrere kleinere) füllen und im Tiefkühler etwa 20 Minuten kühl stellen.

4. Anschließend zur Aufbewahrung im Kühlschrank lagern. Am Besten einen Moment vor dem Essen herausnehmen, dann ist die Creme auch schön streichfähig und lässt sich besser verteilen.
















 

Dienstag, 17. März 2015

Zimtschneckenparadies goes vegan.. heute: Brötchen!

Hej hej!

Nachdem es hier in der letzten Zeit etwas ruhiger geworden ist, weil ich einfach nicht groß zum Backen gekommen bin, habe ich es heute vormittag nun endlich geschafft, meine liebsten veganen Brötchen zu backen. Das Rezept stammt aus dem kleinen wunderbaren Buch "Vegan lecker lecker!" - eine wahre Fundgrube an einfachen und leckeren Gerichten genauso wie veganen Kuchen, Muffins und Broten. 
Eine echte Empfehlung für alle Neu-Veganer, alte Hasen oder einfach Leute, die neugierig sind, ob man auch vegan was Leckeres zaubern kann! :)

So, nun aber zu den Brötchen..

Im Rezept sind 500 g Mehl angegeben. Ich habe hier ein bisschen gemischt - ca. 100 g Weizenvollkornmehl, 50 g Dinkelmehl und 350 g Weizenmehl. Aber hier kann natürlich nach persönlichem Geschmack variiert werden.
Wer mag, kann den Brötchen natürlich auch noch Sonnenblumenkerne o.ä. beimischen. 

Alles in allem wirklich ein gelingsicheres Rezept und eine Bereicherung für leckere vegane Frühstücke - besonders gut mit Marmelade, Erdnussbutter oder Karamellcreme - oder einfach für den kleinen Hunger zwischendurch. Einfach ein paar mehr backen und einfrieren, dann hat man immer ein paar leckere Brötchen im Haus! :)

Viel Spaß beim Backen!




Für etwa 10 - 12 Brötchen:

500 g     Mehl (hier einfach nach Bedarf Mehlsorten mischen)
1,5 TL    Salz
1 TL       Trockenhefe
35 g        Margarine
140 ml   Sojamilch
180 ml   lauwarmes Wasser


1. Zuerst die trockenen Zutaten vermischen. Dann die Margarine, Sojamilch und das Wasser hinzugeben.

2. Nun den Teig gut verkneten, bis er weich und elastisch ist. Im Rezept steht etwa 10 Minuten, ganz so lange knete ich nicht, aber es empfiehlt sich, den Teig wirklich gut durchzukneten, da sich dadurch die Hefe gut verteilt und die Brötchen nachher schön aufgehen.

3. Den Teig mit einem feuchten Tuch bedecken und ca. 30 Minuten an einem warmen Ort (oder dem lauwarm aufgeheizten Ofen) ruhen lassen.

4. Anschließend in 10 - 12 Bällchen teilen und auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im warmen Ofen dann nochmals etwa 20 Minuten mit einem feuchten Tuch bedeckt gehen lassen

5. Dann das Tuch entfernen und die Brötchen für 12 - 15 Minuten bei 175°C backen.














Freitag, 30. Januar 2015

Nussecken (vegan)

Hej hej!

Die Zeit ist im Moment etwas knapp, aber letzte Woche bin ich endlich mal wieder zum Backen gekommen. Schon seit einigen Wochen lag hier mein kleines "Vegan lecker lecker" Buch aufgeschlagen bei der Seite mit den Nussecken auf dem Tisch und wartete darauf, ausprobiert zu werden. Nun ist es endlich soweit und ich kann versichern, sie schmecken mindestens genauso lecker wie sie aussehen! :)
Ich habe, statt der im Rezept angegebenen Aprikosenmarmelade, Blaubeermarmelade verwendet, die, wie ich finde, auch gut zum Nussgeschmack passt. Hier sind sicherlich aber auch noch andere leckere Varianten möglich.
Für die Schokoladenecken habe ich zur dunklen Schokolade ein klein wenig Kokosfett dazugegeben, dann ist die Menge etwas ergiebiger (weil flüssiger und besser zu verstreichen) und die Ecken behalten auch nach dem Trocknen einen schönen Glanz.

Viel Spaß beim Backen!






Für ca. 18-20 Stück:

70 g        Margarine 
70 g        Zucker
1 Pck.     Vanillezucker
150 g      Mehl
1/2 Pck. Backpulver 
2 EL       Wasser

Belag:

100 g    Zucker
100 g    Margarine
2 EL      Wasser
100 g    gemahlene Haselnüsse
100 g    gehackte Mandeln (oder 80 g gehackt, 20 g gehobelt, je nach Vorliebe oder was im  
                                                  Küchenschrank ist) 
100 g    Zartbitterschokolade oder Kuvertüre, eventuell etwas Kokosfett (ca. 1,5 EL)
Marmelade zum Bestreichen



 1. Den Ofen auf 175°C vorheizen.

2. Für den Teig die Margarine in einem Topf zerlassen. Zucker, Vanillezucker, Mehl und Backpulver in einer Schüssel verrühren und anschließend die zerlassene Margarine und das Wasser hinzugeben.

3. Alles gut miteinander verkneten (kann etwas bröselig sein, dann ein klein wenig mehr Wasser zugeben) und auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem dünnen Boden kneten. Dann den Teig mit Marmelade bestreichen.

4. Für den Belag Zucker, Margarine und Wasser in einem Topf erhitzen und ganz kurz aufkochen lassen, dabei immer schön umrühren. Anschließend die Nüsse unterrühren und alles gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

5. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

6. In Dreiecke schneiden und diese mit im Wasserbad geschmolzener Schokolade bestreichen.

7. Lecker!




















 

Freitag, 19. Dezember 2014

Schokoladen-Zimt-Pralinen

Hej hej!

Wer noch auf der Suche nach einem kleinen und süßen Weihnachtsgeschenk ist, für den sind vielleicht selbstgemachte Pralinen etwas. Natürlich eignen sie sich auch ganz hervorragend zum Selberessen. :)

Passend zu Weihnachten habe ich sie mit Zimt und einer Prise gemahlener Nelken gewürzt und ein Schuss Rum darf auch nicht fehlen.

Da es mein allererster Versuch war, Pralinen selbst herzustellen, war ich zunächst etwas skeptisch, ob und wie es wohl klappen würde, aber ich muss sagen - es war viel leichter und unkomplizierter als ich gedacht habe. Die Schokoladenmasse erwärmt sich recht schnell, wenn man die Kugeln formt und klebt dann ein bisschen an den Händen. Falls es gar zu schlimm wird, empfiehlt es sich, die Masse einfach noch mal in den Kühlschrank zu stellen. Und die fertigen Pralinen auch dort zu lagern, damit sie sich besser halten. 

In der Verfeinerung mit Gewürzen und/oder Alkohol sind natürlich keine Grenzen gesetzt - ich werde auf jeden Fall weitere Kreationen ausprobieren! :)

Ein schönes 4. Adventswochenende,

euer Schwedenmädchen






Für ca. 15-18 Pralinen

100 g    Schlagsahne
70 g      Zartbitterkuvertüre
130 g    Vollmilchkuvertüre
2 EL     Butter
1 TL      Zimt
Eine Prise gemahlene Nelken
1 TL      Rum
Puderzucker zum Bestreuen


1. Die Schlagsahne im Wasserbad langsam erwärmen. Etwas aufpassen, dass sie nicht zu heiß wird. Die Kuvertüre hacken, dazugeben und in der Sahne schmelzen lassen. Alles gut miteinander verrühren.

2. Die Butter hinzufügen und zerlassen, dann Zimt, gemahlene Nelken und Rum unterrühren.

3. Die Masse abgedeckt gut durchkühlen lassen - am besten über Nacht im Kühlschrank.

4. Nun immer etwa einen Teelöffel voll von der Masse zu einer Kugel formen. Wenn die Masse dabei zu weich wird, einfach nochmals etwas im Kühlschrank durchkühlen lassen.

5. Die fertigen Pralinen mit Puderzucker bestreuen.
















 

Montag, 8. Dezember 2014

Kardemummabullar med vaniljkräm

Hej!

Am Wochenende habe ich nicht nur fleißig Jul-Plätzchen gebacken, sondern auch noch herrlich duftende Kardamom-Hefeteilchen hergestellt.

Gefüllt werden sie mit einer Vanillecreme, aber ich habe auch ein paar Teilchen ohne Füllung gelassen, weil sie auch ohne Innenleben wunderbar schmecken!

Am besten plant ihr ein bisschen Zeit zur Zubereitung ein, weil der Hefeteig in Ruhe gehen muss, damit die bullar nachher schön fluffig werden.

Aber ich verspreche - das Warten lohnt sich und der Duft ist einfach himmlisch! :)







Für ca. 24 Teilchen:

300 g    Vollmilch, Sojamilch oder Haferdrink
75 g       weißer Zuckerrübensirup oder Agavendicksaft
50 ml    neutrales Öl (z.B. Raps oder Sonnenblumen)
20 g       frische Hefe
300 g    Weizenmehl
180 g     Weizenvollkornmehl
1 EL       Vanillezucker
2 TL       gemahlener Kardamom
1,5 TL    Backpulver

Für die Vanillecreme-Füllung:

3            Eigelb
2 EL      Rohrzucker 
2 EL      Vanillezucker
300 ml  Sahne


1. Den Backofen auf 225°C vorheizen. 

2. Die Milch mit Sirup, Öl und zerbröselter Hefe verrühren.

3. Dann die beiden Mehle mit Vanillezucker, Kardamom und Backpulver mischen und unter die Milchmischung rühren.

4. Alles gut und kräftig verkneten. Anschließend mit einem feuchten Tuch abgedeckt 3-4 Stunden bei Zimmertemperatur (oder 8 Stunden im Kühlschrank) gehen lassen. Ich habe meinen Teig in die Nähe der Heizung gestellt. :)

5. Wenn der Teig gut aufgegangen ist, auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen Rolle von etwa 6-7 cm Durchmesser formen und diese in 20-24 Scheiben schneiden. Anschließend auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwas flach drücken.

6. Die Teilchen nun bei 225°C 8-10 Minuten backen und abkühlen lassen.

7. Für die Vanillecreme-Füllung Eigelb, Zucker und Vanillezucker verquirlen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine glatte Creme entstanden ist. Die Sahne steif schlagen und gut mit der Eigelbcreme vermengen.

8. In die Hefeteilchen mit dem Daumen oder einem Kochlöffelstiel jeweils ein größeres Loch oben bohren und mit einem Spritzbeutel die Vanillecreme hineinfüllen. Eine kleine Cremespitze sollte aus jedem Teilchen hevorgucken. :)


















 

Sonntag, 7. Dezember 2014

Småkakor

Hej hej!

Pünktlich zum 2. Advent kommen hier kleine, süße Jul-Plätzchen. 
Wobei.. so lecker wie sie schmecken, ist es fast zu schade, sie nur in der Weihnachtszeit zu essen.
Zwei Kekshälften - eine Seite mit Hagelzucker bestreut und weihnachtlich gewürzter Marmelade gefüllt.. Fertig sind die schwedischen Plätzchen. Ich habe, wie im Rezept angegeben, einen Teil mit Johannisbeergelee (von meiner Oma selbst gekocht) und einen Teil mit Blaubeermarmelade gefüllt.
 
Wie natürlich alle wissen, ist "jul" das schwedische Weihnachten. Småkakor bezeichnen traditionell Kekse und Plätzchen.

Einen gemütlichen Adventssonntag,

das Schwedenmädchen





Für ca. 30 Plätzchen:

125 g   Mehl
1           Eigelb
50 g     Zucker
1           Prise Salz
100 g   Butter

1           Eigelb
1 EL     Milch
Hagelzucker
60 g     Johannisbeergelee oder andere Marmelade z.B. Blaubeer
1-2 TL  Zimt
1 Msp   gemahlene Nelken


1. Mehl, Eigelb, Zucker, Salz und weiche Butter zu einem gleichmäßigen Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

3. Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig gleichmäßig dünn ausrollen und mit einer runden (oder blumigen) Ausstechform etwa 60 Plätzchen ausstechen.

4. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Hälfte der Plätzchen damit bestreichen. Anschließend diese bepinselten Plätzchen mit dem Hagelzucker bestreuen.

5. Bei 200°C etwa 7-8 Minuten backen und auskühlen lassen.

6. Das Johannisbeergelee oder die Marmelade in einem kleinen Topf mit Zimt und Koriander verrühren und leicht erwärmen. Dann die nicht bestreuten Plätzchen damit bestreichen und mit je einem Hagelzucker-Plätzchen zusammensetzen.

7. Viel Spaß beim Backen!